Aconitum napellus Globuli

Auch bekannt als blauer Eisenhut

Das homöopathische Arzneimittel Aconitum napellus wird aus einem der giftigsten Pflanzen Europas gewonnen, dem Blauen Eisenhut. Schon wenige Blätter und Blüten dieser Pflanze können bei Menschen tödlich wirken, homöopathisch verdünnt stellen ihre Inhaltsstoffe jedoch eines der wirksamsten Arzneien dar. Der Blaue Eisenhut, manchmal auch als Echter Sturmhut oder Mönchskappe bezeichnet, wächst vor allem in Mittelgebirgen. Die Pflanze mit den auffällig blauen Blüten ist sehr genügsam und braucht nur wenig Erde zum Wachsen. Der Blaue Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und wird nicht nur für homöopathische Arzneien, sondern - aufgrund ihrer Schönheit - auch gern als Zierpflanze genommen. Die Pflanze steht in Deutschland unter Naturschutz und darf in der freien Natur nicht gepflückt werden.

Anwendung von Aconitum napellus

BeschwerdeBewertung
Asthma
0
Bindehautentzündung
0
Bronchitis
0
Cholera
0
Cystitis
0
Eierstockentzündung
0
Erbrechen
0
Grippaler Infekt
0
Grippe
0
Halsschmerzen
0
Herzrhythmusstörungen
0
Heuschnupfen
0
Husten
0
Insektenstiche
0
Kelhkopfentzündung
0
Keuchhusten
0
Knochenbrüche
0
Kopfschmerzen
0
Kreislaufstörungen
0
Krupp
0
Krupphusten
0
Lidrandentzündung
0
Mandelentzündung
0
Mittelohrentzündung
0
Muskelschmerzen
0
Nasembluten
0
Nervenschmerzen
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Ohnmacht
0
Ohrenentzündung
0
Ohrenschmerzen
0
Pleuritis
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Pseudokrupp
0
Rückenschmerzen
0
Schlaflosigkeit
0
Sonnenallergie
0
Sonnenstich
0
Verbrennung
0
Wunden
0
Zahnfleischentzündung
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Aconitum napellus wird vor allem bei Infektionen und Entzündungen im HNO-Bereich empfohlen, vor allem bei Erkältungskrankheiten, Kehlkopf- und Halsentzündungen, Bronchitis, Angina und starkem Husten. Auch gegen Fieberschübe, bei denen plötzliches, hohes Fieber auftritt, kann Aconitum napellus eingesetzt werden. Des Weiteren lindert das Mittel die Beschwerden und Schmerzen, die bei Erkältungskrankheiten auftreten. Aconitum napellus wird vor allem dann empfohlen, wenn die Beschwerden, Schmerzen oder Fieber plötzlich und überfallartig auftreten. Bestenfalls sollte das Mittel schon zu Beginn einer Erkrankung genommen werden, da es deren Verlauf für den Patienten erleichtert.

Erscheinungsbild von Aconitum napellus

Aconitum napellus eignet sich vor allem für robuste, lebhafte Menschen. Diese werden meist sehr plötzlich und überfallartig von Krankheiten heimgesucht, die - nach kurzer, heftiger Krankheit - ebenso plötzlich wieder verschwinden. Damit einher gehen oft Beklemmung oder Angst bis hin zu Panikattacken. Der Patient ist oft sehr licht- bzw. lärmempfindlich.

Darreichungsformen von Aconitum napellus

Da es sich beim Blauen Eisenhut um eine stark giftige Pflanze handelt, bei der schon geringe Mengen tödlich sein können, ist das daraus hergestellte homöopathische Arzneimittel Aconitum napellus in Deutschland bis einschließlich D3 verschreibungspflichtig. Daher sollte es auch auf keinen Fall selbst hergestellt und/ oder ohne Anraten eines erfahrenen Homöopathen (Heilpraktiker oder Arzt mit Zusatzausbildung) eingenommen werden.

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